Hyposensibilisierung

 

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Bei der Hyposensibilisierung handelt es sich um ein Therapieverfahren, das in vielen Fällen von Typ-I-Allergien (Soforttyp) für eine langfristige Besserung der Beschwerden sorgen oder diese ganz zum Verschwinden bringen kann. Dabei wird das Immunsystem durch wiederholte, hohe Allergen-Dosen an die allergieauslösende Substanz gewöhnt, sodass der Körper weniger oder gar nicht mehr darauf reagiert. Derzeit ist die Hyposensibilisierung das einzige Verfahren, welches direkt an der Ursache einer Allergie ansetzt. Die Therapie kann sich über mehrere Jahre hinziehen, bietet jedoch in vielen Fällen gute Erfolgsaussichten. Die Kosten für eine Hyposensibilisierung werden von den Krankenkassen erstattet.

Das Prinzip der Therapie ist einer Impfung ähnlich. Dem Patienten werden in zeitnahen Abständen abgeschwächte Allergene in aufsteigender Dosierung bis hin zu einer individuellen Höchstdosis unter die Haut des Oberarms gespritzt Mit einer Höchstdosis wird die Allergietherapie in regelmäßigen Zeitintervallen fortgesetzt. Pro Patient sind pro Therapiejahr unterschiedlich viele Injektionen vorgesehen, um eine Besserung zu erreichen

 

Therapiestart

Bei Heuschnupfen bieten sich oftmals Herbst und Winter als ideale Therapie-Startzeit an, um den Körper während der Pollenflug-Hochphase nicht zusätzlich zu belasten. Bei einer Hausstaubmilbenallergie und Schimmelpilzallergie ist der Behandlungsbeginn jederzeit möglich. Letztendlich entscheidet der Arzt mit Ihnen über den idealen Therapiestart.

 

 

 

 

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